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Presse
Schwarzwaldmilch

Bilanz 2021 – Erneut erfolgreiches Wirtschaftsjahr in herausfordernden Zeiten

Dafür gilt unser Dank all unseren Kund:innen, Landwirt:innen, Partner:innen und Mitrabeiter:innen. Wir stehen für eindeutige Herkunft, höchste Qualität, Natürlichkeit, Innovation und Enkelfähigkeit. Das wurde auch im Jahr 2021 wieder von unseren Kund:innen honoriert und wir können, trotz herausfordernder Rahmenbedingungen erneut auf ein erfolgreiches Wirtschaftsjahr zurückblicken. Tagtäglich arbeiten wir daran, hochwertigste Produkte herzustellen und für unsere Schwarzwaldmilch-Landwirt:innen einen fairen Milchauszahlungspreis zu erwirtschaften. Auch im Jahr 2021 lagen unsere Milchauszahlungspreise für konventionelle und Biomilch wieder über dem deutschen Durchschnitt. Ein fairer Milchauszahlungspreis an unsere genossenschaftlichen Milcherzeuger:innen ist Voraussetzung für den Fortbestand der regionalen Milcherzeugung und damit für den zentralen Beitrag, den die Milchbäuerinnen und -bauern für den Erhalt der Schwarzwälder Kulturlandschaft leisten.

Bereits seit Ende des vergangenen aber insbesondere seit diesem Jahr sind die Molkerei und die Landwirt:innen mit massiven Kostensteigerung konfrontiert. Auf Seiten der Landwirte vor allen in den Bereichen Diesel, Dünger und Futtermittel. Dementsprechend haben wir seit Dezember 2021 den Grundauszahlungspreis für konventionelle Milch von netto 36,0 Cent/kg auf netto 50,0 Cent/kg sowie für Biomilch von netto 50,5 Cent/kg auf netto 60,0 Cent/kg erhöht. Das entspricht über unsere gesamte Milchmenge hinweg einer Erhöhung von durchschnittlich 35 Prozent. Der Milchauszahlungspreis für die angelieferte Rohmilch ist der mit Abstand größte Aufwandsposten einer Molkerei. Dementsprechend bedeutet die notwendige, massive Erhöhung der Milchauszahlungspreise – während gleichzeitig auch alle anderen Kosten steigen – eine große Anstrengung für Schwarzwaldmilch, die logischerweise, nachdem bereits alle Effizienz- und Kosteneinsparungspotenziale auf Seiten der Molkerei ausgeschöpft sind, in höheren Abgabepreisen an den Handel resultiert. Die letztliche Preisgestaltungshoheit und Verkaufspreissetzung gegenüber dem Endverbraucher obliegt dann dem Lebensmittelhandel

Wir hoffen, dass sich die Situation baldmöglichst wieder normalisiert.